Kaum an der Kasse übernimmt eine große, maskuline Dame, bei der ich mir nicht sicher bin, ob sie nicht als Mann geboren wurde, das Regiment! Wir stehen stramm, als sie fragt: Führung? Ja? Nein? Preis! Zahlen hier! Zack, zack und marsch! Die Führung beginnt. Rückfragen sind nicht notwendig, reine Zeitverschwendung, nun mal hop hop. Ein freundlicher Peruaner übernimmt die Gäste zur Führung.
Zunächst erklimmen wir die ersten Stufen der engen Wendeltreppe, für Fußkranke ist der Fahrstuhl zu empfehlen.
Manche Bücher sind über 1000 Jahre alt. Johannes Kepler ist nur einer der Wissenschaftler, die hier geforscht haben, sein Sextant ist ebenfalls ausgestellt.
Zurück zur Wendeltreppe klettern wir weitere drei Stockwerke hoch und über knarzige, krumme Holztreppen zur Spitze des astronomischen Turmes.
Von der Brüstung hat man einen super Rundblick über die Stadt.
Wenn man schon mal hier ist, lohnt sich ebenfalls ein Blick in die sehr schöne Spiegelkapelle. Auf einer der Orgeln, der etwas erhöhten, spielte bereits Mozart.



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